Ask any question about EPFL courses, lectures, exercises, research, news, etc. or try the example questions below.
DISCLAIMER: The Graph Chatbot is not programmed to provide explicit or categorical answers to your questions. Rather, it transforms your questions into API requests that are distributed across the various IT services officially administered by EPFL. Its purpose is solely to collect and recommend relevant references to content that you can explore to help you answer your questions.
Der Regelermüdungsnachweis für Straßenbrücken nach Eurocode kann mit dem aus einem Einzelfahrzeug bestehenden Ermüdungslastmodell ELM3 und den sogenannten Schadensäquivalenzfaktoren λi geführt werden, ohne das aufwendige Ermüdungslastmodell ELM4 mit mehreren Fahrzeugtypen anwenden zu müssen. Allerdings unterliegt dieser Regelnachweis Einschränkungen. So können beispielsweise Brücken mit Stützweiten oder Einflusslinienlängen außerhalb des Intervalls [10 m – 80 m] nicht nachgewiesen werden. Darüber hinaus wird ein messdatengestützter Ermüdungsnachweis vorgestellt. Dabei kann der Schadenäquivalenzfaktor λ1 für Monitoringdaten berechnet und ausgewertet werden. Aufbauend auf dem vorliegenden Regelermüdungsnachweis nach Eurocode wird in diesem Beitrag eine Methode zum Ermüdungsnachweis vorgeschlagen, die auf der Tragwerksantwort der zu untersuchenden Bauwerke fußt. Mithilfe dieser Methode lässt sich der Schadenäquivalenzfaktor λ1 für beliebige Einflusslinienlängen und Monitoringspektren ohne Einschränkungen ermitteln.